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Aktuelle News auf Facebook von Bürgern für Weilmünster ( BfW )

oder dem dem Regionalverband Taunus Windkraft Vernunft e.V.

Gesundheit

Die Weltgesundheitsorganisation WHO definiert Gesundheit wie folgt:

"Ein Zustand des vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen.“

Jeder kennt die Werbung: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Ein Arzt muss jeden seiner Patienten über jedes noch so kleines Risiko/ Nebenwirkung (< 2%) ausgiebig informieren.

Bei dem Thema Windkraft werden die Nebenwirkungen verschwiegen. Dabei sind Mensch und Tier betroffen. Menschen deren Druckrezeptoren für den Blutdruck genauso wie das Gleichgewichtsorgan beeinflusst werden, Bienen und Fische deren Kommunikation gestört wird, Vögel und Fledermäuse deren inneren Organe durch die erzeugten nicht hörbaren Schalldruckwellen zerfetzt werden.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt für Wind-Energie-Anlagen, wie am Buhlenberg geplant, mind. 2 km Abstand zu Wohngebäuden. In anderen Ländern, wie England, gelten 3 km, in den USA (dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten) 2,5 km als Abstand.

Warum gelten dann bei uns am Buhlenberg 1 km Abstand und in Bayern 10 x Nabenhöhe (10 x 200m = 2 km) als ausreichend? Die Antwort ist einfach: In Deutschland gibt es die TA Lärm, eine Verwaltungsanweisung die vor 1996 erstellt wurde und den Schallbereich zwischen 0 und 20 Hz (Infraschall) überhaupt nicht berücksichtigt. Die WHO, wie auch andere Ländern, berücksichtigen den Frequenzbereich heute schon. Der in diesem Frequenzbereich erzeugte Schalldruckpegel ist von der Spannweite der Rotorblätter abhängig. 1996 waren Spannweiten von 20 bis 30 m üblich heute sind es 90 m. In Bayern hat man das Problem erkannt und per Gesetz darauf reagiert. In Hessen, wie auch dem übrigen Deutschland, ist man "Regierungstreu" und macht nichts!

 

Wie macht der "geringe" Abstand von WEA nun "krank"?

Krank werden wir Menschen und Tiere bei fehlendem Abstand primär durch:

 

a) hörbaren Lärm, der am Buhlenberg zu gering und falsch berechnet wurde (die Berechnungsgrundlagen und Nachweise finden Sie hier),

b) den für Menschen nicht hörbaren, zwischen 0 und 20 Hz liegenden Frequenzen (Infraschall), mit enormen Schalldruckpegeln.

Infraschall kommt in der Natur häufig vor und wird auch durch technische Geräte erzeugt, jedoch mit einem viel niedrigeren Druck. Der Schalldruckpegel einer WKA von 200 m Höhe ist deutlich größer als der einer BOING 737 und entsteht an den Enden der Rotorblätter. Es ist dieser enorm hohe Druckpegel der, bei nicht so robusten Lebewesen wie dem Mensch, die inneren Organe zerfetzt und den Mensch erkranken lässt.

Das Bundesumweltamt (Machbarkeitsstudie zu Wirkungen von Infraschall 2014) kommt zu dem Schluss, dass Infraschall ab gewisse Pegelhöhen vielfältige negative Auswirkungen auf den menschlichen Körper haben kann (Seite 62) und das der derzeitig angewandte Mindestabstand nicht sachgerecht ist (Seite 118).

 

Das Ärzteforum Emissionsschutz/ Bad Orb warnt eindeutig und mit Nachdruck vor zu geringem Abstand und fordert mind. 3 km.

Infraschall wirkt auf das Gleichgewichtsorgan (Innenohr) sowie das zentrale Nervensystem und hat folgende Symptome und Krankheiten zur Folge:

  • Schlafstörungen
  • Tinnitus (dauerhaftes Ohrgeräusch)
  • Schwindelgefühle
  • Übelkeit
  • Angstzustände
  • Konzentrations- u. Gedächtnisprobleme
  • Lernstörungen
  • Depressionen

Mediziner gehen von einer ca. 20%igen Erkrankungsrate der Menschen aus, wenn nicht min 10x Höhe als Abstand eingehalten wird. Dazu gibt es auch eine Studie. Die Willsted Studie. Diese ergab das trotz des Abstandes von 10 x Höhe eine "Minderheit" von 10% der Bevölkerung sich ziemlich stark belästigt fühlte, Schlafprobleme, Ärger/Gereiztheit, negative Stimmung als Ergebnis zeigten. Warum sollen am Buhlenberg, wenn solche Forschungsergebnis vorliegen die Mindestabstände noch einmal deutlich verkleinert werden?

Krankenkassen haben bereits eine Kennziffer (ICD-10)-GM2010-CODE T75.2. eingeführt, über die Gesundheitsschäden, die durch WEA hervorgerufen werden, abgerechnet werden.

Spätestens jetzt sollte sich jeder Bürger fragen, ob er über diese Risiken und Nebenwirkungen ausreichend informiert wurde!

 

Weitere Informationen und Videobeiträge zu dem Thema Gesundheit gibt es auf der Webseite des Regionalverband Taunus - Windkraft mit Vernunft e.V

 

http://www.regionalverband-taunus.de/windkraft/gesundheit/